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Grundpositionen der Projektgruppe Olgäle2012 e. V.

Werte und Haltungen

  • Wir verbinden Gemein-Sinn mit Eigen-Sinn. Wir engagieren uns für die Gemeinschaft aus Eigennutz. Wir wollen ein gutes Leben, für uns und andere.
  • Wir wissen, dass wir heute die Bedingungen für ein neues soziales Miteinander schaffen müssen, denn "morgen" werden wir es sein, die darauf angewiesen sind.
  • Wir sind weder weltanschaulich noch politisch gebunden.
  • Wir sind "dafür"! Für eine bessere Qualität, für etwas, was unsere Stuttgart-West-Welt von Morgen braucht.
  • Wir handeln aus Einsicht, Lust, Neugier. Wir handeln, weil wir es wollen.
  • Wir fragen bei allem: Wie könnte ich/ könnten wir es machen, damit es Freude macht?
  • Wir suchen Lösungen.
  • Wir wünschen uns eine bunte Vielfalt von Persönlichkeiten und üben uns im Respekt und im Verstehenwollen des jeweils anderen.
  • Wir sind verbindlich. Wir übernehmen Verantwortung für uns und unsere Entscheidungen.

Leitziele und Erwartungen

Von dem neu zu gestaltenden Viertel auf dem Gelände des bisherigen Olgahospitals erwarten wir:

  • Alle Generationen können dort in vielfältigen Formen ohne Einschränkung miteinander leben.
  • Die baulichen, sozialen, kulturellen und politischen Gegebenheiten sollen so geplant werden, dass sie den vorhersehbaren gesellschaftlichen Wandlungsprozessen Rechnung tragen (demografische Entwicklung, Vielfalt der Lebensweisen, Ort für alle Lebensphasen).
  • In baulicher Hinsicht ist erforderlich: Barrierefreiheit, flexible Grundrisse, klimafreundliche Bauweise (Nullenergie, Begrünung, innovative Baustoffe usw.), Minimierung des motorisierten Verkehrs (Tiefgarage).
  • In sozialer Hinsicht streben wir an: Mischformen bei der Finanzierung, niedrige Wohnkosten (Mieten), Gemeinschaftseinrichtungen wie Mehrzweckräume für private und gemeinsame Nutzung (z. B. Sauna), Infrastruktur für soziale Dienstleistungen, Integration von Gewerbebetrieben. 
  • In kultureller Hinsicht soll das Leben im neuen Viertel bieten: Förderung des Gemeinschaftssinns, Möglichkeiten der Begegnung (Stichworte: Feiern, Tanzen, Trauern), Vielfalt kreativer Betätigung, Sport und Bewegungsmöglichkeiten, Gastronomie (Café, Kneipe, Restaurant).
  • In politischer Hinsicht möchten wir erreichen: Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner an Planung und Gestaltung des gemeinsamen Lebens und Wohnens, gewaltfreie Beziehungen und gewaltfreie Kommunikation, ein geringes Machtgefälle zwischen den Menschen, Offenheit für Veränderungen.


Unsere Grundpositionen sollen im Laufe des Prozesses stetig ergänzt und verändert werden können.

Stuttgart im Januar 2010