Was bisher geschah

Neben den regelmäßigen Treffen, der Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Spaziergänge um das Olgäle-Areal), den Gesprächen mit Gemeinderäten und der Zusammenarbeit mit dem Bezirksbeirat West fanden bislang einige größere Veranstaltungen statt.

Ehrenmünze der Stadt Stuttgart für Rüdiger Arendt

Als Sprecher der Projektgruppe Olgäle2012 e. V. erhielt Rüdiger Arendt die Ehrenmünze der Landeshauptstadt Stuttgart. In der Bezirksbeiratssitzung am 19.02.2016 begründete Bezirksvorsteher Reinhard Möhrle diese Auszeichnung mit dem langjährigen Engagement der Projektgruppe für aktive Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung eines vorbildlichen neuen Wohnquartiers auf dem Olga-Areal. Rüdiger Arendt bedankte sich stellvertretend für die ganze Projektgruppe. Er betonte, dass sie auch weiterhin kritisch und konstruktiv den Entstehungsprozess begleiten werde. Als wichtige noch ausstehende Beteiligungsprojekte nannte er den künftigen Olgaplatz, die Gestaltung des öffentlichen Raums im Quartier sowie das Familien- und Nachbarschaftszentrum.

Grundstücksvergabe
Das Auswahlgremium der Landeshauptstadt Stuttgart hat zuletzt am Mittwoch, 22.07.2015, die Rangfolge für die Vergabe der Grundstücke an Baugemeinschaften in Baufeld 2 festgelegt – vorbehaltlich der Entscheidung des Gemeinderats, die am 15. Oktober 2015 erfolgt ist. Danach haben die Baugemeinschaften „Baukasten“ (Kontaktmöglichkeit: M.Dobmaier(at)gmx.de), „Baulöwen“ (Kontaktmöglichkeit: m-e-mueller(at)arcor.de und gtiryaki(at)t-online.de), „GoWest“ (Kontaktmöglichkeit: annette.kurowski(at)web.de), „Maxacht“ (Kontaktmöglichkeit: Endress99(at)t-online.de), „Olga 07“ (Kontaktmöglichkeit:wiehl(at)nw-architekten.de) und „Statthaus“ eine Grundstücksoption im Baufeld 2 auf dem Olgäle-Areal erhalten.


Wohnungspolitischer Appell

„Die Mitgliederversammlung der Projektgruppe Olgäle2012 e. V. hat am Montag, 23.03.2015, unter dem Titel „Bezahlbaren Wohnraum schaffen – Soziale Mischung fördern!“ einen wohnungspolitischen Appell beschlossen, mit dem sie die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung zu einer stärkeren Berücksichtigung sozialer Aspekte bei der Grundstücks- und Wohnungsbaupolitik auffordert.“

Außerdem ist die Projektgruppe Olgäle2012 e.V. bei und mit verschiedenen Veranstaltungen aktiv, zum Beispiel:

Nachbarschaftsfest 2018
Das vierte Nachbarschaftsfest fürs Olga-Areal am Samstag, 22. September 2018, hat regen Zuspruch gefunden: Zahlreiche Anwohner/-innen der umliegenden Straßen und künftige Bewohner/-innen des neuen Wohnquartiers hatten Grund zum Feiern. Schließlich sind die Rohbauten fertig und der Innenausbau ist im vollen Gang. Der Zeitpunkt der Einzüge rückt näher. Die Mitglieder der sieben Baugemeinschaften auf dem Areal freuen sich auf die Fertigstellung nicht nur der Wohnungen und der gemeinsamen Innenhöfe, sondern auch auf die neuen öffentlichen Freiflächen, den Platz an der Hasenbergstraße und den Boulevard entlang der Schloßstraße. Bezirksvorsteher Reinhard Möhrle hat in seiner Begrüßung erneut auf die Beispielhaftigkeit des Planungsprozesses für das Olga-Areal hingewiesen. Er freut sich schon darauf, dass das nächste Nachbarschaftsfest auf dem neuen Platz stattfinden wird. Rüdiger Arendt, Sprecher der Projektgruppe Olgäle2012 e. V., hob hervor, dass gute Nachbarschaft unter anderem vom Engagement vieler abhängt. Dafür war dieses Fest ein lebendiger Beweis. Zahlreiche Kuchenspenden, viele Helfer/-innen, der Kaffee von Mokuska Caffée, die Musik des Trios Bergkamel, das Kinderprogramm (v. a. Kinderschminkerin Sandra Wex) und die gute Stimmung der Teilnehmer/-innen machten den Nachmittag zu einem beeindruckenden Erlebnis.  

 

 

Die Projektgruppe Olgäle2012 e. V. beteiligte sich von 2011 bis 2015 beim jährlich stattfindenden Bürgerfest West im Bürgerzentrum West. Sie präsentiert sich dort mit einem Stand, an dem Informationen über die Arbeit der Projektgruppe und die geplante Neugestaltung des Olga-Areals ausliegen, Gespräche geführt und Tombola-Preise verlost werden. Fotos vom Stand 2012:

(links: Fritz Kuhn, Bündnis90/Die Grünen, im Gespräch mit Rüdiger Arendt, einer der beiden Sprecher der Projektgruppe Olgäle2012; mittleres und rechtes Foto: Freude über Tombola-Preise)

 
Schön sind auch die gemeinsamen Treffen aller MItglieder aller Wohnprojekte zum gemütlichen Plaudern und Essen. Es gibt immer einen regen Austausch, viele Leckereien und gute Gespräche zwischen Jung und Alt, Familien, den verschiedenen Wohnprojekten und neuen Mitgliedern. 

 

Am 23.11.2012 fand der Städtebaukongress der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen (ARGE) in Zusammenarbeit mit der Landesregierung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft statt. Er ist Teil der Landesinitiative „So wollen wir wohnen! Generationengerecht – integriert – nachhaltifg“. Die Projektgruppe Olgäle2012 e. V. gehört zu den Preisträgern beim Wettbewerb „So wollen wir wohnen“:

SONDERPREIS des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro)

ANERKENNUNG der Initiative 2011/2012 (Anerkennung der ARGE in Höhe von 2.500 Euro)

Aus der Laudatio: „Durch das langjährige Engagement einer privaten Bürgerinitiative, der Projektgruppe Olgäle2012 e. V., wurde ein früher und umfassender Beteiligungsprozess in Gang gesetzt, der dazu beitragen wird, dass ein bewohnergerechtes und mischgenutztes Quartier entsteht, dessen Gestaltung eine funktionierende soziale Infrastruktur und nachbarschaftliches Engagement begünstigt.“

Bei der Preisverleihung: v. l. Jan Kuderer (Geschäftsführer ARGE), Klaus-Peter Murawski (Staatssekretär), Gerhard Ebertshäuser (Sprecher der Projektgruppe Olgäle2012 e. V.), Rüdiger Arendt (Sprecher der Projektgruppe Olgäle2012 e. V.), Thomas Schüler (Architekt), Reinhard Möhrle (Bezirksvorsteher Stuttgart-West), Tilmann Hesselbarth (Vorsitzender der ARGE)

 

Am Montag, 24.09.2012, hat im Kulturzentrum Merlin die Gründungsversammlung des Vereins „Projektgruppe Olgäle2012 e. V.“ stattgefunden. Die bisherige Projektgruppe hat sich aufgelöst. Mit der Vereinsgründung soll unterstrichen werden, dass die Gruppe ihre Aufgaben darin sieht

– Bürger/innen-Beteiligung bei der Planung, Errichtung und Weiterentwicklung des künftigen Wohnquartiers auf dem Gelände des Olga-Hospitals zu organisieren,

– die Entstehung gemeinschaftlicher, selbst organisierter Wohnprojekte zu fördern,

– eine soziale, kulturelle und ökologische Infrastruktur zu schaffen.

Hierbei soll auch weiterhin aktiv mit den politischen Entscheidungsgremien und der Stadtverwaltung zusammengearbeitet werden. Mit diesem Schritt soll deutlich werden, dass die Projektgruppe Olgäle2012 e. V. ihre Aufgabe nicht darin sieht, privaten Reichtum zu mehren, sondern vielmehr das Gemeinschaftsleben im Stadtbezirk weiter zu  entwickeln.

Zu Sprechern wurden Rüdiger Arendt und Gerhard Ebertshäuser, zur stellvertretenden Sprecherin Theresa Rütten gewählt.

Foto der Gründungsversammlung